(Überarbeitung vom 12.01.2006)
Inhaltsangabe:
Die Aufnahme
Beschulung
Elternarbeit
Kommunikation mit der
Heimatschule
Zusammenarbeit mit den
Stationen
Die Aufnahme:
Das Verfahren läuft wie folgt ab:
*
Anmeldung des Schülers durch Anmeldebogen und
Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten
*
Bezugslehrkraft vereinbart mit der Station Termin für
Kontaktaufnahmegespräch
*
Kontaktaufnahmegespräch auf der Station ggfs. mit dem Schüler,
mit Stationsmitarbeiter, Arzt oder Therapeuten – erste Information über
den/die Schüler/Schülerin sammeln
*
Absprachen über den 1. Schultag treffen (Schulbeginn und Schulende,
Schulwegbegleitung nötig? Durch Station oder Bezugslehrkraft?)
*
(Schülerakteneinsicht erfolgt zumeist zu einem späteren
Zeitpunkt)
Seitenanfang
Beschulung:
-
aller G-Schüler, die zumeist über die Stationen der Klinik
verteilt untergebracht sind,
-
findet in einer Lerngruppe, die zumeist keine Altershomogenität
besitzt (also Schüler von der Unterstufe bis zur Werkstufe vereinigt)
-
Tägliche Beschulungsdauer abhängig von der Befindlichkeit und der
Belastbarkeit des Schülers (durchschnittlich 5 – 15/18 Std. pro Woche)
-
Unterrichtszeiten zwischen 8.00 und 12.30 Uhr liegend. Nach
Eingewöhnungsphase von 3-6 Tagen. Erstellung eines Stundenplanes, der
sich am Therapieplan des Schülers orientiert (Therapien haben Vorrang)
-
Erfolgt individuell als
·
Einzelunterricht:
§
bei vorliegender autistischer Symptomatik, Psychose oder
schwerer psychischer Erkrankung
§
bei starken aggressiven Verhaltensstörungen
§
bei erheblicher Konzentrationsschwäche
§
bei erheblichen Wahrnehmungsstörungen
·
Gruppenunterricht:
§
wird von der Lehrkraft vorrangig angestrebt
§
wenn Schüler/In gruppenfähig ist
§
ggfs. stundenweise
·
im Fachunterricht:
§
zumeist in altersübergreifender Lerngruppe
(Psychomotorik/Sport, Kochen, Werken, Projekttag:z.B.
Lebensmitteleinkauf für den Kochtag, Museumsbesuche, usw.)
·
im Projektunterricht:
§
einmal wöchentlich 3-stündiger Projektgang mit möglichst
allen
Schülern ggfs. vormittäglicher Ausflug mit Klinik-Kleinbus
Anmerkung:
-
In der Pause von 9.45 bis 10.00 Uhr findet ein einfaches
gemeinsames Frühstück der dann anwesenden Schüler und der für die
Lerngruppe zuständigen Lehrkraft statt.
-
Hausaufgaben werden je nach Fähigkeit des Schülers/In bzw. auf
Wunsch des Schülers in Absprache mit der Station erteilt.
-
Ein Mitteilungsheft, das der Kommunikation Schule-Station dient
und gleichzeitig den Schüler/In Verantwortlichkeit/Pflichtgefühl üben
lässt, wird geführt.
Seitenanfang
Elternarbeit:
-
zumeist in den Bereich der Stationen verlagert
-
wird sehr unterschiedlich gehandhabt
·
Elterngespräche bei Aufnahme möglich, während des
Aufenthaltes eher seltener (kaum Telefonate)
·
Elternkontakte bei „großen Gesprächen“ (Station – Schule
Hesterberg – Heimatschule – Eltern) und Entlassungsgesprächen
·
Informationen aus dem häuslichen Bereich erfolgen vielfach
über die Stationen.
Seitenanfang
Kommunikation
mit der Heimatschule:
-
1. Kontaktaufnahme erfolgt durch Anschreiben an die Heimatschule
(Brief od. Fax)
mit allgem. Infos, Richtlinien und
der Anforderung der Schülerakte
-
Kontaktaufnahme zur zuständigen Lehrkraft per Telefonat nach ca.
5-7-tägiger Beobachtungs-Beschulungsphase in der Schule Hesterberg.
* Vorstellung der
neuen Lerngruppe
*
Möglichkeiten und Grenzen
* Arbeits-
u.. Sozialverhalten
*
Problembereiche und bisherige Maßnahmen.
*
Zusammenarbeit Schule – Elternhaus
* Bitte um
Übersendung von Arbeitsmappen – Heften u. Materialien
-
selten weitere Telefonate
-
Zusammenarbeit zum Entlassungszeitraum
* telefonische
Ankündigung und Absprache der Rückkehr in die Heimatschule
* Erstellung einer kurzen schriftlichen
Schulmitteilung zur Anzahl von Schul- u.
Fehltagen, der
Lerngruppensituation, des Unterrichtsumfanges/Woche sowie
des Angebotes
zu weiteren mündlichen Auskünften,
* bei Bedarf Übersendung eines
Zeugnisvorschlages.
Seitenanfang
Zusammenarbeit mit den Stationen
Bei der
Aufnahme:
·
s. Die Aufnahme:
Im Schulalltag:
·
beim Bringen und Holen der Schüler mit Stationsarbeitern
·
ansonsten über das Mitteilungsheft des Schülers
·
im Bedarfsfall
·
Problemerörterung/-lösung per Telefon
·
durch unmittelbares Gespräch auf den Stationen
In regelmäßigen Abständen:
-
wöchentlich bzw. 14-tägig Schulbesprechungen auf den Stationen
-
durch Teilnahme an Fallbesprechungen
·
ggfs. wird gemeinsames pädagogisches Vorgehen vereinbart
·
Förderplanung