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Konzept der Erweiterten Orientierungsstufe 
EOs-Klassenstufe 3- 8
(Zugeordnet den Stationen K2 und K8 der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig)

Inhaltsangabe:
1.     Aufnahme
2.     Beschulung
3.     Elternarbeit
4.     Zusammenarbeit mit den Stationen
5.     Runder Tisch
6.     Reintegration
7.     Entlassung

(Auf den Punkt der Inhaltsangabe klicken und Sie kommen zur entsprechenden Textstelle)

1.    Aufnahme

bulletErster Informationsaustausch bzgl. des Schülers/der Schülerin mit den Therapeuten und Betreuern vor der Aufnahme zum Schulbesuch
bulletNach Abgabe des Anmeldebogens und der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zum Schulbesuch – Aufnahmegespräch durch den Bezugslehrer oder die Bezugslehrerin
bulletKontaktangebot durch den Bezugslehrer/die Bezugslehrerin an die Erziehungsberechtigten (Gespräche/Telefonate etc.)
bulletEvtl. Erörterung einer Fragestellung zwischen dem Therapeuten/der Therapeutin und dem Bezugslehrer/der Bezugslehrerin
bullet Aufnahmegespräch zwischen dem Bezugslehrer/der Bezugslehrerin und dem Schüler/der Schülerin vor dem ersten Schulbesuch
bulletErstellung eines individuellen Stundenplanes
bulletBrief bzw. Fax an die Heimatschule mit allgemeinen Informationen, Richtlinien und der Anforderung der Schülerakte
bulletTelefonat mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin zu Beginn des Schulbesuchs (Gesprächsinhalte: Vorstellung der Schule Hesterberg, Möglichkeiten und Grenzen unserer Einrichtung, Einladung zum Besuch der Einrichtung, bisherige Schullaufbahn, Arbeit- und Sozialverhalten, etwaige Probleme, bisherige Maßnahmen, Zusammenarbeit mit dem Elternhaus, Fragen zum Inhalt und Schwerpunkten des Lernstoffes etc.)
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2.    Beschulung

bulletZuordnung zu einer Bezugslehrkraft als Ansprechpartner/Ansprechpartnerin für sämtliche schulische Belange
bulletZwei Bezugslehrkräfte je Station
bulletBeschulung durch die Bezugslehrkräfte und Fachlehrkräfte
bulletIndividueller Stundenplan in Absprache mit der Station und den Therapeuten
bulletStundenumfang von bis zu 18 Wochenstunden (Unterrichtszeiten zwischen 8.00 – 12.30 Uhr)
bulletEinzel- und Gruppenunterricht in wechselnden Schülerzusammensetzungen
bulletOrientierung der Beschulung am Therapieplan (Therapie hat Vorrang) in Abstimmung mit den Stationen und den Therapeuten
bulletOrientierung am Stoffverteilungsplan der Heimatschule in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen
bulletWeitere Schwerpunkte sind kreative, musische und motorische Angebote, welche sich an den Interessen der Schüler orientieren
bullet Unterrichtsinhalte werden nach Möglichkeit mit den Heimatschulen abgesprochen
bulletIndividuelles Fächerangebot insbesondere bei Schulverweigerung (Neigungsfächer)
bulletEinsatz neuer Medien
bulletRegelmäßige Hausaufgaben (HA); Hausaufgaben werden durch die Stationen unterstützt
bulletKeine Forderung von Leistungsnachweisen
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3.    Elternarbeit

bulletElternarbeit findet zumeist im Bereich der Station statt
bulletAngebot der Bezugslehrkraft zu Gesprächen mit Eltern
bulletTeilnahme der Eltern an „Runden Tischen“ und Abschlussgesprächen
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4.    Zusammenarbeit mit den Stationen

-         regelmäßige Besprechungen auf den Stationen mit untershciedlichen Schwerpunkten

-         Teilnahem an „Runden Tischen“ sowie an Elterngesprächen

-         Täglicher Informationsaustausch:

o       durch Telefonate mit den Stationen

o       über Mitteilungshefte der Schüler/Schülerinnen

o       durch persönliche Gespräche mit den Bezugsbetreuer und Bezugsbetreuerinnen

-         Gemeinsame Absprachen bzgl. der Stundenplangestaltung und der Erledigung von

Hausaufgaben

-         Mitarbeit an pädagogisch-therapeutischen Verhaltensmaßnahmen
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5.    „Runder Tisch“

bulletEinberufung des „Runden Tisches“ zumeist durch die Stationen
bulletTeilnahme unterschiedlicher Personengruppen (a.u. TherapeutInnen, BetreuerInnen, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, Bezugslehrkräfte der Schule Hesterberg, Lehrkräfte der Heimatschule, JugendamtsmitarbeiterInnen)
bulletMöglichkeit zum Informationsaustausch der beteiligten Personen
bulletGemeinsame Erarbeitung weiterführender schulischer Unterstützungsmaßnahmen (u.a. weitere Beschulung, Erziehungshilfe etc.)
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6.    Reintegration    „Reintegration beginnt mit der Aufnahme!“

Mögliche Maßnahmen, die die Reintegration in die Heimatschule bzw. in neue schulische Einrichtungen erleichtern:

·        regelmäßige Kontakte zum Klassenlehrer/zur Klassenlehrerin während des Aufenthaltes

·        Abstimmung der Lerninhalte mit der Heimatschule (u.a. Bücher, AB’s, …)

·        Besuch der Lehrkräfte und/oder der MitschülerInnen der Heimatschule

·        „Runde Tische“

·        Briefliche und telefonische Kontakte zur Klasse oder Lerngruppe sind erwünscht

·        Probeweise Beschulung nach Absprache – Begleitung durch eine Lehrkraft der Schule Hesterberg

·        Teilnahme an pädagogischen Konferenzen an der Heimatschule

·        Abklärung zusätzlicher Maßnahmen im Netzwerk der Heimatschule
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7.    Entlassung

bulletbei Entlassung:

Ø      telefonische Ankündigung der Rückkehr

Ø      schriftliche Schulmitteilung (Anzahl von Schul- und Fehltagen, Lerngruppensituation, Unterrichtsstunden pro Woche, Fächer, Angebot zu weiteren mündlichen Auskünften)

Ø      evtl. Zeugnisvorschlag

Ø      Abschlussgespräch oder Möglichkeit eines „Runden Tisches“

Ø      Angebot für weitere Gespräche nach der Entlassung

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Stand: 02.03.12