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Konzept der Brückenklasse

Inhaltsangabe:
1.1     Die Schule
1.2     Zeitliches Angebot
1.3     Räumliches Angebot
1.4     Unterrichtliches Angebot
1.5     Organisatorische Aspekte
1.6     Ziel der Beschulung
2.       Die Klinik
3.       Jugendhilfe Schleswigland
4.       Heimatschulen
5.       Ablauf
5.1     Aufnahme
5.2     Unterricht
5.3     Reintegration
5.4     Ende der Beschulung

(Auf den Punkt der Inhaltsangabe klicken und Sie kommen zur entsprechenden Textstelle)

1.1     Die Schule

1.2     Zeitliches Angebot

In der Brückenklasse der Schule Hesterberg werden Schüler und Schülerinnen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung mit Mitteln der Regelschule nicht mehr förderbar sind, für maximal zwei Jahre beschult.

Es werden von montags bis freitags bis zu fünf Unterrichtsstunden am Vormittag angeboten.
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1.3     Räumliches Angebot

Die Schule Hesterberg stellt einen Klassenraum, sowie verschiedene Fachräume für die Brückenklasse zur Verfügung.
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1.4     Unterrichtliches Angebot

Die Klasse wird von einer Lehrkraft geführt. So weit wie möglich wird versucht, die SchülerInnen gemäß den lehrplanmäßigen Anforderungen der jeweiligen Klassenstufe zu unterrichten. Neben den  Kernfächern (Deutsch, Mathe, Englisch) erhalten die SchülerInnen auch die Möglichkeit, am Fachunterricht teilzunehmen. Gerade bei Schulverweigerungstendenzen werden Neigungsfächer vermehrt angeboten.

Neben der Vermittlung kognitiver Lerninhalte spielt die sozial-emotionale Kompetenzförderung eine wichtige Rolle, so kann beispielsweise das tägliche und pünktliche Erscheinen zum Unterricht ein erstes Ziel sein (mehr dazu unter 1.5). Die tägliche Unterrichtszeit wird der individuellen Leistungsfähigkeit angepasst und kann jederzeit variieren.
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1.5                     Organisatorische Aspekte

Um den Bedarf nach individueller Förderung entsprechen zu können, besteht die Klasse aus maximal 8 SchülerInnen.

1.6                     Ziel der Beschulung

Die SchülerInnen sollen entsprechend ihrer psychischen Befindlichkeit unterrichtet werden. Am Ende soll die Beschulung in der Regelschule bzw. im Berufsbildungsbereich stehen.

Vorrangig sollen Schwierigkeiten in folgenden Feldern abgebaut werden:

-         Bereich Lernen und Leisten

(Lernmotivation, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Leistungskonstanz, Schulunlust...)

-         sozialer Bereich

(Kontaktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Frustrationstoleranz, Selbstkontrolle, Regelakzeptanz, aggressive Verhaltensmuster ...

-         emotionaler Bereich

(Stimmungsabhängigkeit, Impulsivität, Depressionen, Schulangst, Abwehrhaltung, Misstrauen.)

Schulabschlüsse können  an der Schule Hesterberg nach Absprache gemacht werden. Dabei arbeitet die Schule Hesterberg mit der Claus-Siljack-Schule in Rendsburg zusammen, die die Abschlussarbeiten in Deutsch und Mathematik stellt und korrigiert. Die mündliche Englischprüfung wird von der Schule Hesterberg abgenommen.

Das von den Schülern zu erstellende Referat wird vor der  Lerngruppe gehalten.
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  1. Die Klinik

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie unterstützt die Brückenklasse mit folgenden Angeboten:

    -   Ambulante Betreuung in allen Therapiefeldern

-   Aufnahme zur Krisenintervention bei akut auftretendem Krankheitsbild und Absprache über weitere Maßnahmen (z.B. Bewegungstherapie, Medikamente). Während eines Klinikaufenthaltes bleiben die SchülerInnen weiterhin der Brückenklasse zugehörig und werden dort beschult.
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  1. Jugendhilfe Schleswigland

Die  Jugendhilfe Schleswigland unterstützt die Brückenklasse dahingehend, dass sie sich gemeinsam mit dem Lehrer nach geeigneten Schulen oder anderen Institutionen umschaut, in die die SchülerInnen integriert werden können.

Der Lehrer nimmt regelmässig an den Teamsitzungen der Heime teil, um kontinuierlich den Entwicklungsstand der Schüler zu besprechen.
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  1. Heimatschulen

Falls ein Schüler oder eine Schülerin bereits in einer Heimatschule angemeldet ist, bleibt das Schulverhältnis bestehen. Sobald es eine zuständige Heimatschule gibt, finden regelmäßige Treffen mit den Lehrkräften statt. Sie dienen zur Beschreibung der Lernsituation bzw. –fortschritte und zur Vorbereitung der Reintegration.
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  5.   Ablauf

5.1. Aufnahme

Über die Aufnahme von SchülerInnen entscheiden die Schule Hesterberg und die Jugendhilfe Schleswigland gemeinsam.

Stimmen alle Beteiligten der Beschulung in der Brückenklasse zu, werden konkrete Zielvereinbarungen getroffen, die regelmäßig überprüft und ggfs. Erneuert werden. Die Lehrkraft führt mit jedem Jugendlichen ein ausführliches (Erst-)Aufnahmegespräch.

Die Eltern unterschreiben eine Einverständniserklärung, in der sie sich mit der Beschulung ihrer Kinder in der Brückenklasse einverstanden erklären.
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5.2. Unterricht

In Absprache mit den Einrichtungen wird der Schüler oder die Schülerin nun in der Brückenklasse beschult. Es gelten nach wie vor die lehrplanmäßigen Anforderungen der entsprechenden Klassenstufen, die Stundenpläne werden jedoch individuell erstellt.
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5.3 Reintegration

Es wird ein Plan zur Umsetzung der Reintegration vereinbart. Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Die Brückenklasse wird von einer Lehrkraft mit einer vollen Unterrichtsstundenzahl unterrichtet, das ermöglicht bei Bedarf eine Schulbegleitung in der Reintegrationsphase. Auch eine spätere Beratung der Heimatschulen ist möglich.
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5.4. Ende der Beschulung

Mit der erfolgreichen Reintegration der SchülerInnen in die Heimatschule endet die Beschulung in der Brückenklasse.

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Stand: 02.03.12